Er: Willst du sterben?

Ich: Nein

Er: Warum willst du leben?

Und da fing die eigentliche Arbeit an

Jahrelang -um genau zu sein 25 Jahre- war meine Art mit dieser Frage umzugehen:

A) ich stelle sie mir erst gar nicht und lebe wie mit nem Brett vorm Kopf stur nach „Anleitung“

B) Ich beschäftigte mich damit, dass ich nicht leben möchte – also dem Gegenteil

Joa ich kann nur soviel sagen – weit hat es mich bis dato nicht gebracht. Und glücklich gemacht erst Recht nicht. Ich musste lernen, dass meine Coping Strategien wie wegrennen oder „schwierige Dinge“ nicht denken wollen sie in der Regel nicht lösen… und dass man irgendwann wohl oder übel dafür zahlen wird. Es holt einen ein. Bestenfalls „nur“ mit verlorener Zeit was schlimm und schmerzhaft genug war sobald ich das realisieren musste.

Hier gehts um meine Geschichte. Und um die wirklichen Schritte, die jetzt anstehen.